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| Sicherheit & Betrug |
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Kleinanzeigen - Sicherheit u. Betrug
Gerade bei Geschäften zwischen zwei Partnern, die sich nicht kennen, entstehen Risiken. Die Anonymität bei Kleinanzeigen und im Internet macht es Betrügern leicht, neue Opfer zu finden. Daher finden Sie im folgenden ein paar Hinweise, um sich zu schützen.
In der Regel bieten Verkäufer als Zahlungsmöglichkeiten Vorauszahlungen in Form von Überweisungen oder Kreditkarte an. Der weit verbreitete Irrtum, eine Zahlung per Nachnahme sei sicherer, klärt sich spätestens dann auf, wenn der Käufer die Paketannahme bezahlt und beim Öffnen des Pakets feststellt, dass er falsche Ware oder einen Haufen voller schwerer Steine erhalten hat.
Wie aber sieht es mit den Vorauszahlungen aus? Überweisungen haben im Gegensatz zu Lastschrifteinzügen den Nachteil, dass überwiesene Beträge bei Nichterhalt der Ware nicht einfach zurückgebucht werden können. Dies geschieht nur mit Zustimmung des Zahlungsempfängers. Besonders vorsichtig sollte man bei Überweisungen auf ausländische Konten sein. Denn eine Durchsetzung von rechtlichen Ansprüchen ist im Ausland weitaus schwieriger als in Deutschland.
Zahlungen mit Kreditkarte sind ebenfalls nicht viel sicherer, da letztendlich der Käufer rechtlich das Prozessrisiko trägt.
Viel Ärger kann man sich mit Treuhandservices sparen. Dabei überweist der Käufer den Betrag auf das Konto des Treuhandservices, der wiederum den Verkäufer über den Erhalt der Zahlung informiert. Der Verkäufer verschickt die Ware an den Kunden, der überprüfen kann, ob er die richtige Ware erhalten hat. Hat der Käufer den Treuhandservice über den Erhalt der richtigen Ware informiert, überweist der Treuhandservice den Kaufbetrag an den Verkäufer. So haben beide Seiten mehr Sicherheit. Sollte es sich um falsche Ware handeln, bekommt der Käufer den Betrag vom Treuhandservice zurück.
Sollten Sie bereits durch den Text einer Kleinanzeige misstrauisch geworden sein, können Sie sich bei der Verbraucherzentrale informieren, ob der Inserent zu den schwarzen Schafen gehört. Insbesondere in den Stellenannoncen tummeln sich viele Betrüger, von denen viele mittlerweile der Verbraucherzentrale bekannt sind.
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